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Omission
sind ja wegen ihres undankbaren Openerplatzes beim diesjährigen
Hardcore Meeting in Arnhem etwas untergegangen. Leider, wie ich
damals schon fand, weil sie eine überzeugende Show gespielt haben.
Jetzt
ist jedenfalls ihr erstes Album raus, „Refuse Regress“ heisst
das Teil und man fragt sich so’n bischen warum.
Denn
rein musikalisch ist man doch etwas in
der Zeit zurückgegangen und präsentiert rauen Hardcore mit
dann-mach-ich-mein-Ding-eben-alleine-Texten, der nach Straße klingt
und genauso gut vor 15 Jahren hätte gespielt werden können.
Denkt
man! Das Interessante an „Refuse Regress“ erschließt sich erst
beim zweiten Durchhören. Immer wieder gibt es rockige Details (man
beachte den Schellenring in „Aim for the Heart“!), das Riffing
ist durchweg anspruchsvoll und trägt vereinzelt sogar stoner- oder
bluesrockige Züge. Plötzlich tun sich Gitarrensoli und melodische
Gitarrenlicks auf. Es ist wirklich spannend, zu sehen, wie
detailverliebt Omission hier Songs geschrieben haben.
„Refuse Regress“ ist bei allen Old School Elementen, wie
dem kehligen Gesang, dem doch recht hohen Tempo und Gangvocals, weit
davon entfernt, angestaubt oder abgekupfert zu klingen. „Refuse
Regress“ ist in dieser Hinsicht eher eine Hommage an Rock- und
Hardcore Pioniere gleichermaßen.
Das
Resultat ist ein schwungvolles, frisches Debutalbum, dem es leider
wegen der recht dünnen Produktion an Durchlagskraft mangelt.
Ansonsten: sehr ordentlich und für Leute, denen Comeback Kid zu
glatt sind, Pflicht!
9/12
Punkte
- Walk
the Walk
- Bled
with you
- Refuse
Regress
- Thirteen
- Never
again
- The
End
- Wall
to Wall
- Aim
for the Heart
- Held
Back
- Closer
www.thisisomission.net
www.reflectionsrecords.com
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