"the long awaited comeback of southern Californias No innocent Victim" So stehts drauf. Und dann kommen Zitate von Tim Lambesis (As i lay dying) und Sonny von P.O.D. (!), die sagen, wie sehr sie auf diese Platte gewartet haben. Na, wenn die das sagen. Für dieses Comeback hat man also bei Facedown keine Mühen gescheut. Herausgekommen ist mit dem mittlerweile dritten Album der Kalifornier eine grundsolide Hardcore Platte, die für eine kalifornische Band verdammt nach New York klingt.
Hohes Tempo und fette Moshparts sind charakteristisch für "to burn again", sehr gut gefällt mir nach dem zweiten Durchhören der Gesang von Jason Moody, der oft nah dran an Lou Koller ist. Das Wechselspiel zwischen Mosh und schnellen Parts klappt wie aus dem Lehrbuch, dazu eine doch recht fette Produktion. Ausserdem stehe ich ja voll drauf, wenn Songs mit dem Bass anfangen, "Cut it off" tut's, wie geil! Dazu kommt der wirklich gut gemachte Breakdown nach der Strophe in diesem Track. Auffallend ist das Händchen für geile Riffs, daß die Jungs haben. Direkt der Opener und Titeltrack "to burn again" überzeugt durch seine 'Melodien'.
Was bleibt als Fazit? Hmmm...Das Comeback ist sicherlich gelungen; "to burn again" steckt sicherlich nicht voll neuer Ideen oder ausgefallener Details. Sicherlich werden No innocent Victim mit diesem Release auch nicht berühmt für ihren Tiefgang. Dafür wird das geboten, was die meisten sich sowieso von dieser Platte erhofft haben: solider Old-School, der gut nach vorne geht und fett produziert ist. Klare Ansage. Manchmal reicht das ja schon!
9/12 Punkte
www.noinnocentvictim.com
www.facedownrecords.com
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