Seit 1999 besteht die Band Mistress und stammt aus
Birmingham. Sie setzen sich aus mehreren Bands zusammen, die schon
ins Licht der Öffentlichkeit gerieten, diese heißen Anaal
Nathrakh, Benediction und Frost. Auf dem Kultlabel ‚Rage
of Achilles’ haben sie ihre ersten beiden Platten veröffentlicht.
Ihr neues Album ‚In Disguise We Trust’ erscheint auf Earache
Records, die auch Bands wie Carcass oder Napalm Death beheimatet
haben. Der Albumname lässt schon vermuten, dass es sich hierbei
nicht um sanften , sondern um Metal der härteren Sorte handelt.
Angekündigt wurde das Album, als reines ‚Grindcore’ Stück,
was aber hier sicher nicht zu- trifft. Mistress spielen eine ungewöhnliche
Mixtur aus jeder Menge Grind, Death Metal, Rock’n’Roll. Der
erste Song ‚In Disguise We Trust’ gibt den Ton für den Verlauf
des Albums an. Sänger Dave Cunt (hahaha), der wütend um sich
schreit, verzerrte Gitarren die zu hören sind , und ein konstant
bleibendes Schlagzeug. Die Stimme von Dave Cunt hört
sich weniger nach Grind an, eher wie der Sänger Dave Ingram von
Bolt Thrower. Mistress attackieren den Hörer mit scharfen Riffs,
von anfänglicher Ruhe, steigert sich das Tempo gnadenlos. Schnelle
Tracks wie ‚Fucking Fuck’ oder ‚
Me Yes Y Sufres’ lassen den deutlichen Einfluss von Napalm Death
erkennen. Die Produktion von ‚Disguise We Trust’ lässt deine
Lautsprecher platzen. Eine Produktion , die die Echtheit dieser
ungewöhnlichen, um den Frontmann Dave Cunt (...), Band umso mehr
beweist, als es die Musik schon macht.
Mit ‚In Disguise We Trust’
bringen die fünf Engländer ein Album heraus, dass abwechslungsreich, ballernd produziert wurde, welches die Hörer
von Napalm Death und co., als auch von Bands vom anderen Kaliber, wie The
Black Dahlia Murder interessieren dürfte.
8/12
Tracklist:
01. In Disgust We Trust
02. Happily Ever Disaster
03. Fucking Fuck
04. Static
05. At Arms Length
06. Alcohole
07. Whiskey Tastes Better...
08. Me Yes Y Sufres
09. Talking To God (on a Microphone Made of Steel)
10. Shovel
www.earache.com
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