Inked In Blood kommen aus Portland, Oregon, und ‚Lay
Waste The Poets’ ist ihr erster Longplayer, der auf Facedown
Records veröffentlicht wurde. Mit ihrer
ersten EP "Awakening Vesuvius", die übrigens 5000 mal
verkauft wurde, konnten sie gehörig bei ihren Hörern punkten.
Vorab
sei gesagt, Inked In Blood verstehen es, zwei unterschiedliche
Stile in ihrem Album gekonnt umzusetzen. Der Sound der Band bewegt
sich zwischen New School und wuchtigem Metal-Mosh. Vom Grundtenor
hört sich das Ganze an vielen Stellen nach Shai Hulud, und von
der Aggressivität nach As I Lay Dying an. Das Album beinhaltet
elf Tracks und ist in vier Kapitel aufgeteilt : Bedingungen,
Überzeugungen, Geständnisse und Beschlüsse. Die Breakdowns auf
dem Album werden deutlich hervorgehoben und
sind nicht berechenbar, wie bei anderen Bands aus ihrem Genre.
Durch die abwechslungsreichen Tempo-Wechsel und Moshparts wirkt
das Album nicht einseitig oder langweilig.
‚Lay
Waste The Poets’ weiß zwei sich so entgegenstehende
musikalische Stile zu verbinden, dass sie nicht in die
abgedroschene Metalcore Ecke abdriftet und das macht sie
individuell. Die Musik wird auch durch die Produktion in den Trax
East Studios (Hatebreed/Atreyu/Snapcase) deutlich unterstrichen.
Ich kann das Album nur wärmstens empfehlen, da wirklich alle elf
Tracks gut gefallen.
10 /12
Tracklist:
First
Stanza: Conditions:
01. All That Remains
02. Hoping to Dream & Never Return
03. Lest I Sleep the Sleep of Death
Second Stanza: Convictions:
04. Fall from Your Eyes
05. Compassion Is My Own Dissent
06. These Sonnettes of Our Lives
Third Stanza: Confessions:
07. Frame Thy Fearful Symmetry
08. Frame Thy Fearful Symmetry
Fourth Stanza: Resolve
09. Comatose
10. ...All That I Have
11. Ending with a Question