Mit dieser Platte haben es Fire in the Attic wohl endlich
geschafft bei den ganz großen mitzuspielen. Nachdem die ersten
beiden Auflagen der Debut EP „Decision&Action“ wegging wie
warme Semmeln (der Titelsong wurde auf der Homepage mehr als 20.000
mal runtergeladen!), folgt nun nach knapp einem Jahr Wartezeit der
erste Longplayer der 5 jungen Bonner.
Und wenn man das Album so hört muss
man sagen, daß die Jungs es auch wirklich verdienen! Ähnlich Bands
wie Waterdown oder Boysetsfire verstehen es Fire in the Attic
herrlich herzzerreißende Melodieparts auf harte Schreiparts treffen
zu lassen. Heraus kommt dabei ein Cocktail, der nicht nur mit den
eben genannten Bands vergleichbar ist, sondern auch mit Bands wie
Armor for Sleep (vor Allem Oles Gesang erinnert in seiner getragenen
Weise oft an Ben Jorgensen), oder auch Course of Action wegen des
doch recht hohen Schrei-Anteils. Fire in the Attic verstehen es
hervorragend diese Einflüsse zu einem einheitlichen Gesamtwerk zu
verweben, weder die härteren Stellen noch die Emo-lastigeren wirken
aufgesetzt. Die melancholische Stimmung, die Titel wie „There is
no more’us’“ oder „With bare Fists against Concrete“
hervorrufen, wird musikalisch hervorragend eingefangen. Das Ganze
geschieht mit einer unglaublichen Professionalität und
Verspieltheit, die aus jedem Riff des Songwritings dringen. Fast
vergisst man, daß man man es hier mit einem Debut Album zu tun hat!
Zugegeben, Fire in the Attic erfinden
mit „Crush/Rebuild“ das Rad nicht neu, so viele Bands versuchen
sich mittlerweile an diesem Gesang-Geschrei Ding. Doch die Resultate
klingen selten so überzeugend wie das Werk der Bonner. Der Erfolg
sei ihnen auf jeden Fall gegönnt!
9/12
1.
Return to the End
2.
Fracture
3.
The Progress
4.
Varnished View
5.
Veritas
6.
Ctrl+alt+del
7.
Abyss
8.
Type II Supernovae
9.
Induced Sleep
10.
Dressed in red
11.
There is no more ‚us’
12.
With bare Fists against Concrete
www.fireintheattic.com
www.redfield-records.de
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