Das
Converge einen mächtigen Einfluss auf die heutigen Hardcore Musik
haben, ist unbestritten. Zahlreiche Touren durch die USA und
Europa lassen darauf schließen ,dass die Band wohl sehr beschäftigt
ist, wo sie dazu auch noch auf Epitaph Records gesignt sind. Weit
gefehlt, denn Basser Nate Newton hat Doomriders ins Leben gerufen.
Ein Mensch , der wohl viel Zeit hat, denn er mischt noch bei Old
Man Gloom mit. Was dieses Projekt zu dem macht, was es ist, dass
Doomriders sich völlig vom Converge Sound loslösen. Nebenbei hat
auch noch , wen wundert es, Kurt Ballou die Scheibe produziert.
Wer
denkt, dass Reflections Records hier eine Hardcore Platte
herausbringt, wird sich schwer über Doomrider’s ‚Black
Thunder’ wundern. Hier feiern sie einen sehr dreckigen
Death’n’Roll, angelehnt an Bands wie Iron Maiden, Mötorhead,
Thin Lizzy oder Danzig. Der erste Song eines Albums sagt
eigentlich schon recht viel über die Marschroute eines Albums
aus, aber wir haben es hier mit Doomriders zu tun, da ist das
anders. Denn ‚Black Thunder’ kann auch anders, bei ‚
Midnight Eye’ spielen sie eine Halbballade, die sehr stark an
die Frühphase von Danzig erinnern lässt. ‚Black Thunder’ lädt
den Hörer auf eine Fahrt durch die Hölle ein. Unzählige Sing
–A- Long Parts , grovender Hardrock und einem fettem Bass.
Doomriders
bringen mit ‚Black Thunder’ ein sehr ungewöhnliches Album
raus, welches man sicher nicht von einer Reflections Band gedacht
hätte. Einen lustigen Aspekt hat die Sache noch, denn Jacob
Bannon hat die Scheibe auf seinem Label Deathwish rausgebracht.
Doomriders spielen echten aber rauen Death’n’Roll, wo man beim
Anhören den Männerschweiß riechen kann. ‚Black Thunder’ überzeugt
durch seine Vielfältigkeit und die geschickte Anlehnung an großen
Bands. Wer Converge mag, wird ganz sicher auch Doomriders mögen,
soviel ist sicher.
10 /12
Tracklist:
1.
Black Thunder
2. The Long Walk
3. Ride Or Die
4. Deathbox
5. Listen Up!!
6. Midnight Eye
7. Fuck This Shit
8. Worthless
9. The Chase
10. Voice Of Fire
11. Drag Them Down
12. The Whipcrack
13. Sirens