Dead
To Fall stammen aus Chicago und bestehen seit vier Jahren, sie
sind auf keinem geringeren Label als Victory Records unter Vetrag.
Nach vielen Besetzungsproblemen ist es Dead To Fall gelungen mit
‚The Pheonix Throne’ ihr drittes Album zu machen. Unbekannt
sind sie mittlerweile auch nicht mehr, denn sie haben mit der
‚Villainy & Virtue’ über 60.000 Einheiten verkaufen können.
Angepriesen werden sie als eine Metalcore Band, was wie bei jedem
neuesten Release einiger Major Labels behauptet wird, aber nicht
der Realität entspricht.
Verantwortlich
für die Produktion ist Eric Rachel (Hatebreed / Dillinger Escape
Plan) und man muss sagen, dass er seine Sache gut gemacht hat. Die
Gitarren werden hervorgehoben, der Gesang von Sänger Jonathan
Hunt ist deutlich zu hören und die Atmosphäre stellt sich als
beunruhigend dar. Dem Hörer dieses Albums wird eine Mixtur aus
Trash Metal, überwälzenden Breakdowns und einer nicht cleanen
Stimme geboten. Man könnte sie teilweise mit Between The Buried
And Me vergleichen, da sich die Stimme und dem Tempo von Between
The Buried And Me ähnelt. Der erste Song ‚All My Heroes Have
Failed Me’ gibt schon von Anfang an den Ton der Scheibe an, und
zwar einen sehr langweiligen. Was das Ganze mit Hardcore zu tun
haben soll, weiß ich leider nicht, da man nicht mal die kleinsten
Ansätze feststellen kann. Das Hauptproblem von Dead To Fall
besteht darin, dass sie keine Ideen für ihre Songs haben. Fast
jeder Song fängt mit einem interssanten Gitarrensolo an, und verläuft
sich anschließend im schleppenden Müßiggang, wo der Text
herunter gesungen wird, und die Musik einfach monoton bleibt. Es
ist ja nicht so, dass die Band ihre Instrumente nicht beherrschen
würden, aber nach Vielfältigkeit sucht man vergebends. Das Vorgängeralbum
‚Villainy & Virtue’ wusste ja noch zu gefallen, in dem es
härter und vielschichtiger war als dieses Album.
‚The
Pheonix Throne’, das neue Album von Dead To Fall, ist eines der
langweiligsten Metalalben in diesem Jahr geworden. Vielleicht
liegt das Problem darin, dass die Band zu viele Besetzungsprobleme
hatte. Die Fähigkeit ihre Instrumente richtig gut zu spielen ist
da, aber die Ideen nicht, und das macht es schnell belanglos und
deshalb wird sich nicht in der 'Liga des Metalcore'
zurechtfinden.
5 /12