Cataract - Kingdom
Cataract - Kingdom (Metal Blade Records)
review by claus

 

Cataract, eine Band aus der Schweiz, die seit acht jahren erfolgreich ist, und im Jahre 2004 von dem Undergroundlabel Lifeforce Records zu Metal Blade Records wechselte. Als eine von wenigen Bands aus Europa, hat Ferret Records (Every Time I Die, Zao) sie aufgenommen, und Cataract auf dem allseits bekannten Hellfest spielen lassen. Ihr drittes Album ‚With Triumph Comes Loss’ stellt den musikalischen Höhepunkt dar, und verhalf ihr Tourneen duch Europa mit Aman Amrth, Maroon und auch Stampin’ Ground zu machen. ‚Kingdom’ ist nun ihr neuestes Album, und verspricht ihr bislang härtestes zu werden.

Die Scheibe beginnt mit einem richtig derben Intro namens ‚Kingdom’s Rise’ an, und ist verdammt mächtig, so dass schon zu erkennen ist, was einen auf dem Album erwarten wird. Attakiert wird man mit stürmischem Metal, der sich folgendermaßen auszeichnet: wütige Drumparts, der gut in Szene gesetzt wird, einer gewaltätigen Gitarrenfraktion und einem Sänger, der es versteht, sich in diese wirklich bedrohliche Umgebung zu integrieren. Cataract verwenden den Stil, den sie auch schon auf dem Album benutzt haben, das gibt ihr einen riesigen Wiedererkennungswert. Alles an diesem Album wird ausgereifter und vielfältiger als es zuvor der Fall gewesen war. ‚Legions At The Gates’, der neunte Song, fängt ruhig an, und mutiert dann ausbruchsartig zu einem brutalen, kompromisslosen und harten Stück, den die Band zuvor nie auf ihren alten Alben gespielt hat. ‚Kingdom’ enthält elf Songs und zeigt auf dem Cover ein düsteres Wappen von Cataract, verziert mit einem Totenkopf. Wie schon beim letzten Album, reiste man wieder nach Dänemark in die Antfarm Studios zu Tue Madsen (Maroon), und dort dieses wütendes Album aufgenommen.

Fazit: Das neue Album von Cataract ‚Kingdom’ ist im Vergleich zu ihren letzten Alben viel ausgereifter, kompromissloser und vielfältiger geworden. Wer Cataract schon einmal live gesehen hat, wird wissen, dass sie den Sound von ihren Alben gekonnt mit auf die Bühne bringen können. Die Band lehnt sich bewusst an and wie Bolt Thrower oder Slayer, und das machen sie richtig gut. Wer das schweizer Abrisskommando von Cataract nicht kennt, sollte sich schleunigst über sie informieren.

9/12