|
Nach 5 Jahren des Wartens auf die so begehrte
Fortsetzung der Split zwischen Caliban und Heaven Shall Burn,
erscheint sie nun am 26. Juli. Dass diese zwei Bands nicht mehr aus
dem Metalcore Genre wegzudenken sind, sei nicht in Frage gestellt.
Beide Kapellen sind seit geraumer Zeit auf großen Labels, wie
Roadrunner Records oder Century Records. Caliban haben mit ‚Shadow
Hearts’ ihren Durchbruch geschafft und Heaven Shall Burn mit der
‚Antigone’. Was beide Bands verbindet, ist die Tatsache, dass
sie einst auf dem chemnitzer Label ‚Lifeforce’ waren und ebend
diese Split aus dem Jahre 2000. Es ist ja nun sehr ungewöhnlich,
dass man eine Fortsetzung der ersten Split gemacht hat und diese
noch dazu ‚Part 2’ genannt hat.
Den ersten Part übernehmen Heaven
Shall Burn mit sechs Songs. Sie spielen druckvollen Metalcore, wie
man es von der ‚Antigone’ oder von der ‚Whatever It May
Takes’ her kennt. Die Band hat zwei Covers gemacht, „Downfall Of
A Christ“ von Merauder und ‚Destroy Facism’ von Endstand. Sie
haben sich selber nicht gecovert , wie man es hätte erwarten können,
oder es wird kein Lied von Caliban gecovert, denn das hat die erste
Split so unterhaltsam gemacht. Damals haben sich beide Bands noch
gegenseitig gecovert. Leider stellt man schnell fest, dass die
Tracks zwar den nötigen Biss haben, aber doch nicht sehr vielseitig
sind. Was Abwechslung verschafft, ist der Song ‚Nyfaedd Von’,
eine leicht veränderte Form von dem Stück ‚Risandi Von’, ein
komponiertes Stück, dass auf der ‚Antigone’ zu finden ist.
Den
Schlusslicht bilden Caliban mit fünf Songs. Caliban haben insgesamt
drei Tracks gecovert. ‚One More Lie’ , ‚One Day’ stammen von
ihrer Debut Cd und ‚Arena Of Conceilment’ kommt von der ‚A
Small Boy And A Grey Heaven’ Cd. Diese Covers lassen sich kaum
wiedererkennen, denn sie spielen sie im Stile der ‚Opposite from
Within’. Die Cover Versionen sind etwas verfälscht, denn im
Vergleich zur aller ersten Cd , hört sich der Song, ’One More
Lie’, sogar noch besser an, obwohl die Qualität mies ist. Und
auch ein neues Lied ist auf der Split zu finden, ‚The Revenge’.
Caliban können nicht an ihren Stil anknüpfen , denn sie vor fünf
Jahren gespielt haben.
Diese
Split kann definitiv nicht an ihren Ursprung im Jahre 2000 anknüpfen,
dafür haben sich beide Bands zu stark verändert. Mal abwarten, ob
die Fortsetzung der Split in fünf Jahren auch ein Klassiker wird.
7/12
|